Meine Sammlung von Milchgießern oder Sahnegießern aus Preßglas - My collection of pressed glass creamers or milk jugs
6/19/2013
Oberhausener Glasfabrik Funke & Becker
Da sich bei Athen über die Jahre einiges getan hat, wurde dieser post komplett überarbeitet. Insbesondere hat sich der Bestand an Eistassen wesentlich vergrößert.
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August Walther Ottendorf-Okrilla
Endlich mal wieder ein neuer Milchgießer. Er stammt höchst wahrscheinlich von August Walter. Zumindest lassen sich hier drei andere Dekore: Achilles, Atlantik und Waltraut mit dieser Form nachweisen.
5/14/2013
Fenner Glashütte Versus Horst Walther und VEB Schwepnitz
Die Fenner Glashütte und Horst Walther entwickelten in den 1930er Jahre zwei fast identische Formserien: Mozart (Fenne) und Kurfürst (Walther). Kurfürst wurde später vom VEB Schwepnitz unter dem Namen Luise weiterproduziert. Die Ähnlichkeit der beiden Formen führt immer wieder zu Verwirrungen bei der Zuschreiben. Auch ich glaubte zu erst, daß es sich bei diesen beiden Gießern um "Mozart" handelte, bei Nachforschungen ergab sich aber, daß sie beide entweder "Kurfürst" oder "Luise" von Walther sind. Mozart hat im Unterschied zu Kurfürst/Luise einen ohrenförmigen Henkel.
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Oberhausener Glasfabrik Funke & Becker
Flohmärkte sind ja immer wieder für Überraschungen gut und verführen zum Kauf von Dingen, die man eigentlich nicht gesucht hat. Bei einem meiner letzten Streifzüge fand ich zu erst die Eistassen Athen in Goldkristall - aber was soll ich damit?, ich will doch Milchgießer. Als ich dann aber an einem weiteren Stand sie nochmal in Rosen-Kristall fand - Zufälle gibt es - kam ich nicht drumherum alle zu kaufen, den passenden Milchgießer in Goldkristall hatte ich ja schon.
Vermutlich gibt es heute nur noch wenige Menschen, die wissen, wofür diese merkwürdig geformten Gebilde einst gedacht waren. Bei Wikipedia gibt es dazu auch keinen Eintrag.
Diese Tassen finden sich im Musterkatalog von 1937 unter der Nr. 1261 als Dreifuß-Eistassen.
Vermutlich gibt es heute nur noch wenige Menschen, die wissen, wofür diese merkwürdig geformten Gebilde einst gedacht waren. Bei Wikipedia gibt es dazu auch keinen Eintrag.
Diese Tassen finden sich im Musterkatalog von 1937 unter der Nr. 1261 als Dreifuß-Eistassen.
2/16/2013
Klassizistische Serie
Das Geschirr aus der "klassizistischen Serie" gibt es in zwei Variationen: mit einer eingeschliffenen Rosette im Boden oder mit glattem Boden. Aber auch hierdurch wird die Zuordnung nicht einfacher, da jede Variation von verschiedenen Herstellern produziert wurde.
Inzwischen ist mir noch ein größeres Exemplar mit eingeschliffener Rosette in die Hände gefallen.
Hier kann man im Vergleich erkennen, daß sich auch die Exemplare mit der eingeschliffenen Rosette noch unterscheiden können. Dies sehe ich als weiteren Hinweis auf unterschiedliche Hersteller an.
1/06/2013
Bowletassen
Obwohl sie aussehen wie normale Teetassen, waren sie wohl für Bowle gedacht, da sie als Dekor auf der einen Seite Weintrauben und Laub und auf der anderen Seite Erdbeeren und Laub zeigen.
Bei einem meiner letzten Flohmarktstreifzüge konnte ich feststellen, daß es sich hierbei tatsächlich um Tassen für ein Bowleservice handelt, da dort ein komplettes Service angeboten wurde.
Bei einem meiner letzten Flohmarktstreifzüge konnte ich feststellen, daß es sich hierbei tatsächlich um Tassen für ein Bowleservice handelt, da dort ein komplettes Service angeboten wurde.
Walther Glas in Bad Driburg-Siebenstern (Walther Siebenstern)
Die Firma Walther Glas ist der West-"Nachfolger" der Firma Horst Walther, Schwepnitz. 1951 wurden die Produktionsstätten in Schwepnitz enteignet und zum VEB Glaswerk Schwepnitz umgewandelt. Horst Walther ging zusammen mit einigen Mitarbeitern in den Westen und errichtete in Bad Driburg-Siebenstern eine neue Produktionsstätte. Weitere Informationen finden sich hier
Inge, ca. 1951
August Walther Ottendorf-Okrilla
Kompottservice Arnheim, ca. 1930er Jahre
Komplett in Bernstein
Gießer
Schale in Bernstein und Azurblau
Dessertschälchen
12/16/2012
Klassizistische Serie
Den abgebildeten Milchgießer hatte ich hier schon unter Brockwitz Form Chicago gepostet und das Salzschiff unter August Walter Form Roland. Weitere Nachforschungen in den Glasmusterbüchern haben ergeben, daß fast jede dort nachweisbare deutsche Glasfabrik vor dem WWII eine Geschirrserie in dieser schlichten, klassizistisch anmutenden Form hergestellt hat. Von daher ist eine eindeutige Zuordnung schwierig. Verschiedene Hersteller haben sie auch mit unterschiedlich gestaltetem Stern im Boden angeboten. Aber auch dadurch wird die Zuschreibung nicht einfacher.
A-G Glashüttenwerke Adlerhütten "Muster 9016" (1920er/30er Jahre)
Bisher sind mir mir die folgenden Hersteller mit den jeweiligen Formbezeichnungen bekannt:
A-G Glashüttenwerke Adlerhütten "Muster 9016" (1920er/30er Jahre)
August Walter "Roland" (1930er Jahre)
von Streit "New York" (1930er Jahre)
Brockwitz: "Chicago" (allerdings nur die Gießer) (1930er Jahre)
Eduard Dressler Glaswarenfabrik, Berlin: hier läßt sich 1931 unter der Nummer E/3673 ein
Gießer nachweisen
Müller & Kraft, Dresden "Triumph" (ab 1914)
Funke & Becker, Oberhausen "Amerika" (1930er Jahre)
Einem Kommentar habe ich den Hinweis zu verdanken, daß es von Funcke und Becker noch die Serie Magnet geben soll, die ebenfalls in dieses Schema paßt. Leider konnte ich dies bisher nicht verifizieren.
Einem Kommentar habe ich den Hinweis zu verdanken, daß es von Funcke und Becker noch die Serie Magnet geben soll, die ebenfalls in dieses Schema paßt. Leider konnte ich dies bisher nicht verifizieren.
Es hat sich inzwischen herausgestellt, daß die Serie Monopol heißt und nicht in das Schema paßt.
Paul & Stäglich, Dresden "Romeo" (vermutlich vor 1918)
VLG, Weißwasser "Bergkristall" (1930er Jahre)
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